CDU kämpft für breites Bildungsangebot

11.4.2018

Lerngruppe an einer weiterführenden Schule beantragt

Die CDU in Langenhagen kämpft für ein breites Bildungsangebot in der Stadt. Nachdem sich eine Ratsmehrheit für die Schließung der Pestalozzi Schule – einer Förderschule mit Schwerpunkt Lernen – ausgesprochen hatte, tritt die CDU jetzt für die vor den Kopf gestoßenen Eltern ein. „Die Einrichtung von Lerngruppen mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der Robert-Koch-Realsschule oder der IGS SÜD ist genau das Angebot, dass die Eltern der betroffenen Schüler zurecht einfordern.“ sagt der Fraktionsvorsitzende Reinhard Grabowsky. „Wir haben uns mit der Schulleiterin der Pestalozzi-Schule intensiv zu den Herausforderungen beim Thema Inklusion in persönlicher Runde ausgetauscht. Wir haben feststellen müssen, dass unser Anspruch an die Gestaltung der Schullandschaft in Langenhagen da ein anderer ist. Wir wollen die Vielfalt im Bildungssystem unserer Stadt, dazu ziehen wir jetzt politische Konsequenzen.“


Eine Lerngruppe an einer weiterführenden Schule kann zum Beginn des nächsten Schuljahrs eingerichtet werden, wenn die Stadt Langenhagen dies bis zum 30. April bei der Landesschulbehörde beantragt. Damit will die CDU die Verwaltung der Stadt mit dem neu eingebrachten Antrag beauftragen. „In einer so genannten Lerngruppe bekommen Schüler mit besonderem Förderbedarf in einer kleinen Gruppe mehr Unterstützung als in einer Regelklasse, trotzdem sind sie im laufenden Schulbetrieb integriert und werden nicht auf einer Förderschule ausgegrenzt,“ erklärt Grabowsky. Die CDU handelt hierbei auf Basis des niedersächsischen Landesschulgesetzes, sagt die Parteivorsitzende Jessica Golatka: „Die neue Landesregierung hat gerade eine Änderung beschlossen, die die Einrichtung von Lerngruppen jetzt ermöglicht. Damit wird die Inklusion nicht ausgebremst, sondern mit Sinn und Verstand weiter ausgestaltet. Diese Gestaltungsmöglichkeit wollen wir auch für die Schülerinnen und Schüler in Langenhagen mit besonderem Förderbedarf nutzen.“

Die Christdemokraten machen sich an verschiedenen Stellen für einen Gelingen der bereits begonnenen inklusive Arbeit an Schulen stark. Zur Unterstützung der multiprofessionellen Teams an den Langenhagener Schulen hatte sich die CDU Stadtverbandsvorsitzende Golatka kürzlich für mehr Schulsozialarbeiter an Langenhagener Schulen eingesetzt, und dazu alle Leiter der weiterführenden Schulen sowie Schüler und Elternvertreter eingeladen. „Die neue Landesregierung sieht in jedem Jahr 150 neue Stellen für Schulsozialarbeiter vor, und wir setzen uns dafür ein einige dieser Stellen nach Langenhagen zu holen um so die Inklusion und auch die möglichen neuen Lerngruppen besser zu unterstützen,“ so Golatka weiter. „Die Inklusion ist zu wichtig, um sie auf dem Rücken unserer Schüler auszutragen. Wir müssen verstehen, dass nicht jeder Schüler mit gesondertem Förderbedarf in einer Regelschulklasse integrierbar ist. Um diese Schüler sollten wir uns bemühen und hier Lösungen anbieten.“


 

Mehr Sozialarbeiter für Langenhagener Schulen – CDU ergreift Initiative

31.01.2018

20 Teilnehmer kamen am Mittwoch im großen Konferenzraum der IGS auf Einladung des CDU Stadtverbands Langenhagen zusammen, um den Einschätzungen der Schulsozialarbeiter zuzuhören. Die sind in ihrer Arbeit täglich mit den Konflikten der Schülerinnen und Schüler befasst. „Wir sind zu wenig Köpfe für zu viele Klassen mit zu vielen Schülern,“ fasst Diplom-Sozialpädagogin Daniela Holtz die Ausgangslage zusammen. In Langenhagen gibt es aktuell fünf vom Land finanzierte Stellen für Schulsozialarbeiter. Zu wenig findet die Parteivorsitzende der CDU Jessica Golatka: „Wir wünschen uns vom Land mehr Unterstützung und eine Entlastung von Schülern, Lehrern und Eltern.“ Dieser Forderung schloss sich auch die Sprecherin des Stadtschülerrates Birte Dreßler an: „Ich bin der Meinung Bildung hat immer auch den Auftrag soziale Kompetenz zu fördern.“


Dieser Appell richtete sich an den Landtagsabgeordneten der CDU Rainer Fredermann und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im niedersächsischen Landtag und Bildungsexpertin Mareike Wulf, die beide zuhörten und mutdiskutierten. „Ich bin gegen ideologische Schulpolitik und hoffe, dass die große Koalition im Land jetzt pragmatische Entscheidungen auch im Sinne von Langenhagen umsetzt.“ Die Landesregierung stellt ab 2019 pro Jahr 150 zusätzliche Stellen für Schulsozialarbeiter in Landesverantwortung zur Verfügung, das war die gute Nachricht die CDU Bildungsexpertin Mareike Wulf aus Hannover mitbrachte. „Ich bin hier um die konkrete Probleme vor Ort zu erfahren. Die neuen Sozialarbeiter müssen so fair wie möglich auf die Schulen in Niedersachsen verteilt werden.“

Auf die fehlende Infrastruktur vor Ort machte auch die Stufenleiterin der IGS Kerstin Bücken aufmerksam. So sei es immer wieder Alltag für Lehrer im Schulleben, mit harten Problemen von Schülerinnen und Schülern umgehen zu müssen. Dazu gehörten neben Stressituationen mit Gleichaltrigen auch Gewalterfahrungen im Elternhaus oder Selbstmorddrohungen. „Uns fehlt ein Netzwerk von Profis vor Ort, die sich in diesem besonderen pädagogischen Bereich engagieren und unseren Schülern schnell helfen können.“
 


 

22.01.2018

Langenhagen zukunftsfähig machen – CDU steht für seriöse Haushaltspolitik

Die aktuellen Prognosen zur Haushaltsentwicklung machen es deutlich: Bleibt alles so wie bisher, wird die Stadt Langenhagen in 10 Jahren rund 300 Millionen Euro Schulden aufgenommen haben. In jedem Jahr werden dann rund 10 Millionen Euro für Zins und Tilgung dieser Schulden im städtischen Haushalt gebunden sein. Das ist ein hoher Betrag, der den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt verloren gehen wird, wenn wir den Zeitpunkt für eine Nachsteuerung verstreichen lassen.

Die Arbeitsgemeinschaft Vielfalt hat es sich unter Führung der CDU zum Ziel gesetzt, der Öffentlichkeit diese drohende Entwicklung deutlich zu machen. Die Kommunalpolitiker unterschiedlicher Parteien und Gruppen übernehmen dabei gemeinsam Verantwortung für die Zukunft dieser Stadt und suchen zeitgleich den demokratischen Dialog. In den vergangenen Wochen und Monaten fanden zahlreiche Gespräche der beteiligten Kommunalpolitiker mit Ehrenamtlichen statt, die von einer Reduzierung ihrer beantragten Zuschüsse betroffen sein könnten. Außerdem wurden Gespräche innerhalb der Verwaltung der Stadt Langenhagen zu dem angestrebten sorgsameren Umgang in Bezug auf Arbeitskraft und Arbeitszeit geführt. Ziel dieser Gespräche war es, den offenen Austausch mit den Betroffenen zu pflegen und sie in die demokratischen Prozesse einzubinden.

Die Arbeitsgemeinschaft Vielfalt strebt eine verantwortungsbewusste Haushalts- und Kommunalpolitik an. Bürgermeister Mirko Heuer hat hier in den vergangenen dreieinhalb Jahren den richtigen Weg eingeschlagen. Diesen Weg wird die Arbeitsgemeinschaft Vielfalt weiter gehen. Wir können den ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern nicht jeden Zuschussantrag in beliebiger Höhe gewähren, ohne ihn inhaltlich abzuwägen. Und wir wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Verwaltung, mit denen wir in der Vergangenheit stets sehr konstruktiv zusammenarbeiten durften, zu einem sorgsamen Umgang mit ihrem Arbeitsplatz ermuntern. Langenhagen zukunftsfähig zu machen ist das erklärte Ziel der Arbeitsgemeinschaft Vielfalt. Mit der positiven Abstimmung zum Haushaltsbegleitantrag 2018 erarbeitet von CDU, Grünen, BBL, FDP, der WG-AfL und den Unabhängigen ist die erste Weichenstellung in diese Richtung erfolgreich umgesetzt.

 


 

15.01.2018

Zu wenig Sozialarbeiter an Schulen – CDU ergreift Initiative

Ein Brandbrief eines unserer Schulleiter hat kürzlich die Kommunalpolitiker in Langenhagen erreicht: Herr Timo Heiken von der IGS Langenhagen schreibt, dass es an seiner Schule zu wenig Schulsozialarbeiter gibt und dies zu einer Überlastung von Lehrern, Schülern und Eltern führt. Das nimmt die CDU in Langenhagen mit Sorge zur Kenntnis. Durch den mangelnden Brandschutz, den gravierenden Sanierungsstau und den starken Schülerzuzug lastet auf unseren weiterführenden Schulen ein hoher Druck. Dieser wird mindestens noch zehn Jahre bis nach dem Neubau des Gymnasiums, dem Umbau der IGS Langenhagen, der IGS Süd, der Robert-Koch-Realschule und der Neugestaltung der Schullandschaft insgesamt anhalten. Das ist ein Problem, dem sich alle Schulleiter der weiterführenden Schulen und die Kommunalpolitiker stellen müssen.

Die niedersächsische Landesregierung hat auf dieses Problem eine Antwort: In der Koalitionsvereinbarung für 2017 bis 2022 geben CDU und SPD das Ziel aus, an allen Schulen die Sozialarbeit in Landesverantwortung mit jährlich 150 zusätzlichen Stellen ausbauen zu wollen. Wir machen uns stark, damit Langenhagen von diesen neuen Stellen für Schulsozialarbeiter profitieren kann. Gemeinsam mit der Bildungsexpertin der CDU Mareike Wulf, MdL und unserem Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann, MdL kommen die betroffnen Lehrer, Eltern und Schüler dazu am 31. Januar auf Einladung der CDU zusammen.

 


 
01.11.2017

Sackgasse für Langenhagener Schulen – CDU will Missstände abstellen

Die Robert-Koch-Realschule hängt in der Luft, und das schon seit vier Jahren. Erst sollte sie IGS werden, wurde es unter der rot-grünen Ratsmehrheit dann doch nicht. Spätestens seit der erneuten Absage an eine Umwandlung in eine Integrierte Gesamtschule durch die Mitglieder des Rates ist die Stimmung an allen weiterführenden Schulen in Langenhagen jetzt auf dem Tiefpunkt angelangt. „Es ist beschämend und pädagogischer Unsinn, was hier gerade passiert,“ sagt der Schulleiter der IGS Timo Heiken. „In Langenhagen gibt es keine Hauptschule mehr. Das macht die IGS zur ersetzenden Schulform und zwingt uns auch nachträglich noch zur Aufnahme dieser Schüler. So werden unserer Klassen voller und voller.“ Lehrer, Schüler und Eltern sind frustriert, so fasst Timo Heiken die Situation an seiner Schule zusammen. „Für die Realschule brauchen wir endlich ein attraktives Konzept. Solange das nicht passiert sind die Auswirkungen für die IGS verheerend.“

Gemeinsam mit Kollegin Kerstin Bücken und dem Elternsprecher Karl-Hans Peter informierte der Schulleiter jetzt die CDU-Fraktion über diese Missstände, und bat um Unterstützung. Der Fraktionsvorsitzende Reinhard Grabowsky hat Verständnis für die frustrierten Lehrer, Schüler und Eltern: „Es kann nicht sein, dass der Patt bei der Abstimmung in der Ratssitzung weiter auf dem Rücken der Schulen ausgetragen wird.“ Für die CDU hat die Gestaltung der Schullandschaft in Zusammenarbeit mit den betroffenen Schulen Priorität. Nur durch eine Vielfalt im Bildungssystem bekäme jede Schule die Chance ihren Markenkern herauszuarbeiten und ein für alle Schüler attraktives Angebot vorzuhalten, so die einhellige Meinung der Christdemokraten. „Die rot-grüne Schulpolitik der vergangenen Jahre hat Langenhagen in eine Sackgasse geführt, und die Schulen über ihre Leistungsgrenze hinausgetrieben. Die Lösung ist die Einführung einer Oberschule, wie wir sie anstreben,“ erklärt die Parteivorsitzende Jessica Golatka. Ziel müsse es sein, der Realschule die Möglichkeit einzuräumen ein neues pädagogisches Konzept einzuführen und so die IGS Langenhagen sowie die IGS Süd nachhaltig zu entlasten. „An diesem Ziel werden wir weiterhin mit Nachdruck arbeiten,“ kündigt Reinhard Grabowsky für die CDU-Fraktion an, und macht damit Hoffnung auf einen Ausweg aus der bildungspolitischen Sackgasse.
 


 
18.10.2017

CDU Ratsfraktion wählt neuen Vorstand

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Langenhagen hat nach der Geschäftsordnung planmäßig nach einem Jahr Fraktionsarbeit einen neuen Vorstand gewählt. Die Mehrheit der CDU-Fraktionsmitglieder sprach sich für Reinhard Grabowsky als neuen Fraktionsvorsitzenden aus. „Ich darf eine gut geführte Fraktion übernehmen. Ich habe Verständnis dafür, dass Claudia Hopfe sich ab sofort auf ihre ehrenamtliche Arbeit als Regionsabgeordnete konzentrieren möchte. Als Bindeglied zwischen der Regionsversammlung und dem Rat der Stadt Langenhagen ist sie für uns natürlich auch weiterhin eine Bereicherung.“ Sowohl Claudia Hopfe als auch Gabriele Spier standen nicht mehr für den Fraktionsvorstand zur Verfügung, bleiben der CDU-Fraktion aber als Mitglieder erhalten.
Als stellvertretenden Vorsitzenden bestätigte die CDU-Fraktion Bernhard Döhner. Als weitere stellvertretende Vorsitzende wurde Jessica Golatka, gleichzeitig auch CDU-Stadtverbandsvorsitzende, neu in das Amt gewählt. „Wir werden mit den CDU geführten Mehrheiten im Rat weiter voran gehen, um die Lebensqualität der Menschen in unserer Stadt spürbar zu verbessern. Reinhard Grabowsky ist mit seiner breiten kommunalpolitischen Erfahrung genau der richtige Mann, um dieses Vorhaben umzusetzen.“

Frische Unterstützung erfährt der Fraktionsvorstand künftig auch durch die neuen Beisitzerinnen Bettina Auras und Ute Biehlmann-Sprung. Die CDU-Fraktion bedankt sich bei Claudia Hopfe und Gabriele Spier herzlich für ihren bisherigen Einsatz.

 


 

30.08.2017

CDU Stadtverband begrüßt Neuwahlen in Niedersachsen

Der Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann steht allen Bürgern bis zur Wahl Rede und Antwort. CDU Stadtverband bereitet Infoveranstaltungen für Bürger vor.

Jessica Golatka, CDU Stadtverbadsvorsitzende und Rainer Fredermann, CDU Landtagsabgeordneter

Die Langenhagener Bürger müssen in diesem Herbst gleich zweimal an die Urne treten. Nach den politischen Ereignissen der letzten Tage in Hannover steht nur drei Wochen nach der Bundestagswahl schon wieder die nächste Wahl an, am 15. Oktober soll der Landtag neu gewählt werden. Für den Abgeordneten Rainer Fredermann ist klar, dass er die Langenhagener Bürger dort noch einmal für weitere fünf Jahre vertreten möchte. „Durch die neuen Mehrheitsverhältnisse sind Neuwahlen unausweichlich. Trotz der kürze der Zeit und der Nähe zur Bundestagswahl werden wir in Langenhagen einen engagierten Wahlkampf führen, um den Wahlkreis erneut für die CDU zu gewinnen und einen Regierungswechsel herbeizuführen.“

Auch die Vorsitzende der Langenhagener CDU Jessica Golatka begrüßt die Neuwahlen ausdrücklich. „Jeder Bürger unserer Stadt hat das Recht auf ein handlungsfähiges Landesparlament. Setzt die CDU bei der Landtagswahl ihre Inhalte durch, hat das auch Vorteile für die Kommunalpolitik in Langenhagen. Kommt zum Beispiel die landesweite vollständige Abschaffung der KiTa-Gebühren zum KiTa-Jahr 2018/19, schafft das in Langenhagen Luft für weitere Investitionen in die Qualität unserer frühkindlichen Bildung.“

Der Stadtverband der CDU bereitet bis zur Wahl verschiedene Infoveranstaltungen vor. Jedem Langenhagener steht der Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann persönlich oder auch per Mail Rede und Antwort. Bis zur Wahl können Interessierte ihre Fragen an post@rainer-fredermann.de stellen.
 


 

28.07.2017

Hendrik Hoppenstedt beim Ortsgespräch

CDU Bundestagsabgeordneter diskutiert mit Langenhagenern auf seiner Sommertour

Einblick in seine tägliche Arbeit im Bundestag hat Hendrik Hoppenstedt (CDU) beim Ortsgespräch am Mittwoch Abend in Kaltenweide gegeben. „Jedes der im Bundestag beschlossenen Gesetze kommt auch in Langenhagen an. Dieser Einfluss ist ganz klar da. Und natürlich habe ich Langenhagen und die anderen Städte in meinem Wahlkreis bei den Abstimmungen im Bundestag immer im Hinterkopf.“ Mit Spannung verfolgten die Teilnehmer eine rege Diskussionen, unter anderem stellten die Bürger Fragen zur Netzpolitik oder zum Arbeitsalltag des Abgeordneten in Berlin.

„Wir wollen mit unserem Ortsgespräch den direkten Austausch mit Politikern ermöglichen. Dabei setzen wir auf das persönliche Gespräch mit den Entscheidungsträgern und auf kleine Gruppen. Bei uns soll jeder zu Wort kommen und seine Fragen loswerden dürfen,“ sagt Jessica Golatka. Die Chefin der CDU in Langenhagen hatte zum Ortsgespräch mit Hoppenstedt eingeladen, und mit dem Bundestagsabgeordneten insgesamt fünf Stationen im Rahmen der Sommertour in Langenhagen besucht. Neben dem Ortsgespräch in Kaltenweide stand auch der Kulturlunch in der Kernstadt auf dem Programm. Hendrik Hoppenstedt besuchte außerdem die Sozialarbeiter des Maja-Mobils, den Flughafen und die Baustelle der Wasserwelt.

 


 
08.05.2017

Generationswechsel bei der CDU

Generationswechsel beim CDU-Stadtverband Langenhagen: Die 33 jährige Jessica Golatka ist die neue Vorsitzende. Sie führt die Partei künftig gemeinsam mit dem alten Vorsitzenden Reinhard Grabowsky, der in die zweite Reihe zurücktritt. Ebenfalls neues Vorstandsmitglied ist der 43 jährige Jan Lehmann.

Das CDU-Führungstrio (v.l.n.r.): Reinhard Grabowsky, Jessica Golatka, Jan Lehmann.

Es ist voll im Saal bei der Mitgliederversammlung der CDU im Dorfgemeinschaftshaus in Krähenwinkel. Dicht gedrängt sitzen die Mitglieder der Partei und warten gespannt. Der alte Vorsitzende Grabowsky kündigt schließlich das an, was man sich im Saal gewünscht hat: Die CDU bekommt einen Generationswechsel. Grabowsky tritt nicht mehr an und macht damit den Weg für Golatka frei. „Bei uns sollen Jung und Alt zusammen arbeiten“, sagt Dietmar Grundey, Parteimitglied seit über 45 Jahren und Ortsbürgermeister in Schulenburg. Auch die Vorsitzende der Frauen Union Renate Friedrich-Werner sagt: „Wir haben hier eine Kandidatin, die frischen Wind verspricht und sich mit Sachverstand und Leidenschaft für unsere Sache einsetzt.“

Und so entscheidet die Basis dann auch. Die Parteimitglieder wählen die Newcomerin Jessica Golatka zur neuen Vorsitzenden. Die 33 jährige Journalistin sitzt seit der Kommunalwahl im Rat der Stadt. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, und übernimmt an diesem Abend einen klaren Auftrag: „Ich möchte, dass wir für unsere christlich konservativen Werte einstehen. Ich finde, wir sollten Position beziehen und den Bürgern in Langenhagen ein breites politisches Angebot machen.“ Ebenfalls ein Neueinsteiger in der politischen Szene Langenhagens ist ihr Stellvertreter Jan Lehmann. Der 43 jährige ist KFZ-Sachverständiger und lebt mit seiner Familie in Godshorn. „Wir müssen an unserem öffentlichen Auftritt arbeiten. Ich glaube nicht, dass viele Bürger wissen wofür die CDU in Langenhagen steht. Das sollten wir ändern.“

Die Mitglieder wählen Reinhard Grabowsky an diesem Abend zum Stellvertreter, damit kann er den Generationswechsel aktiv unterstützen. Grundsätzlich habe sich die CDU in den vergangenen Jahren gut entwickelt, betont er: „Die CDU stellt in Langenhagen den Bürgermeister, im Rat gehen wir als stärkste Fraktion in einer Mehrheitsgruppe voran, und wir stellen alle fünf Ortsbürgermeister.“ Grabowsky selbst hatte bei der vergangenen Kommunalwahl Punkten können, und ist seitdem Ortsbürgermeister in Kaltenweide. „Auch ein Grund, jetzt für den Nachwuchs Platz zu machen. Ich möchte mich stärker auf meine Tätigkeit als Ortsbürgermeister konzentrieren.“

Im neuen geschäftsführenden Vorstand arbeiten neben dem neuen Führungs-Trio Jörg Prick als Schatzmeister, Uwe Guelke als Schriftführer und Sebastian Kurbach als Mitgliederbeauftragter mit. Insgesamt hat sich die Partei so deutlich verjüngt. Hatte der alte geschäftsführende Vorstand noch einen Altersdurchschnitt von rund 60 Jahren, beträgt der des Neuen gerade einmal noch rund 40 Jahre.